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Die Zukunft der Region Kamptal ist digital - auf dem Weg zur smart region

ID-Nr.: TB0242
Datum: 09.05.2022
Kategorie(n) der Arbeit:
Master-/Diplomarbeit
Wissenschaftsdisziplin(en):
Sozialwissenschaften
Gewünschte betreuende Hochschule(n):
WU Wien, FH mit wirtschaftlichem bzw. Digitalisierungsschwerpunkt
Studienrichtung(en):
alle, die sich mit dem Thema "smart city" bzw. smart region auseinandersetzen und die inhaltlichen Anforderungen der Themenstellung abdecken
Ab wann kann das Thema bearbeitet werden:
06/2022
Bis wann muss das Thema fertig bearbeitet sein:
12/2024
Geplante Dauer:
Zeit für das Verfassen der Abschlussarbeit
Organisationszugehörigkeit:
NÖ (Regionalentwicklungs-)Verein
Themenanbieter*in:
Verein LEADER-Region Kamptal

Themeninhalt:
Welche wissenschaftlichen Fragestellungen sollen behandelt werden?

- Ist-Analyse: Wie smart sind die Gemeinden der Leader-Region Kamptal bereits?
- Was zeichnet smarte Gemeinden und Regionen in Österreich derzeit aus? Was ist noch möglich?
- Welche kommunalen Vorreiter gibt es in Österreich und in der EU? Darstellung ausgewählter smart city- bzw. smart region-Prozesse (Entstehungs- und Umsetzungsprozess, must haves, aufzeigen von Erfolgsfaktoren)
- Was müssten die Gemeinden in der Leader-Region Kamptal unternehmen, um diesen „smarten“ Prozess dauerhaft zu implementieren? (SWOT-Analyse)
- Beleuchtung der Rahmenbedingungen (z. B. Digitialisierung) in der Region Kamptal / Waldviertel und deren Beitrag für smart cities / regions (Ist – Soll)
- Handlungsempfehlungen & Umsetzungsschritte mit besonderem Fokus auf die Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit

Mögliche Aktionsfelder:
- Verwaltung
Eine smarte Kommunalpolitik schafft Partizipationsmöglichkeiten, orientiert sich an den Bedürfnissen der Bürger und ist offen für technische Entwicklungen.
- Mobilität
Intelligente Mobilitätslösungen ermöglichen einen bedarfsorientierten und kostengünstigen Personnenahverkehr für alle Bevölkerungsgruppen.
- Gesundheit & Betreuung
Nur durch eine effiziente Versorgungsstruktur und -abläufe kann die medizinische Versorgung auf hohem Niveau langfristig sichergestellt werden.
- Smart Homes
Smart Homes steigern die Effizienz, den Komfort und die Sicherheit der Bewohner. Mit Daten zum Energieverbrauch oder zur Abfallentsorgung kann die Umweltbelastung reduziert und Kreislaufsysteme installiert werden.
- Versorgung
Versorgungsmöglichkeiten, die auf die besondere Situation ihrer Nutzer eingehen und die lokalen Bedingungen berücksichtigen, sind und bleiben unverzichtbar.

Ziele der wissenschaftlichen Arbeit:
Fundierte Analyse der Ist-Situation „smart region Leader Kamptal“ sowie Aufzeigen des Veränderungsprozesses, der erforderlich ist, um eine moderne, "state of the art"-smart region Kamptal in den genannten (Auswahl oder gesamthitlich betrachtet) Aktionsfeldern zu werden.

Motivation und Beweggründe für die Themenwahl
Die Region der Zukunft ist digital! Verschiedene Großstädte in ganz Europa bezeichnen sich als „Smart Cities“ und arbeiten an Konzepten, um urbane Lebensräume, vorwiegend durch die Möglichkeiten der Digitalisierung, intelligenter, ressourcensparender und inklusiv zu organisieren. Diese Ansätze sollen nun auch auf ländliche Gemeinden und Regionen übertragen werden.
Um fit für die Herausforderungen der Zukunft sein zu können, brauchen Gemeinden und Regionen mehr denn je einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die Digitalisierung bietet eine Chance, strukturelle Nachteile des ländlichen Raums auszugleichen.
Unser Bestreben ist es, eine „smarte“ Region zu werden, in der die Aktivitäten von Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnik so ineinandergreifen, dass es zu einem möglichst geringen Verlust an Ressourcen wie Energie und Rohstoffen, aber auch an Geld und Gesundheit der BewohnerInnen kommt. (https://smartvillage.at/)
Es geht also um eine optimierte Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Wirtschaft und Verwaltung, auch um stärkere regionale Kreisläufe, bei denen technische Innovationen und die Möglichkeiten der Digitalisierung als Hilfsmittel eingesetzt werden. Wichtig sind uns auch neue Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer lokaler Akteur*innen zu initiieren, um zu einer ganzheitlichen SMART Village Region zu werden.

Sonstige Informationen
Die formulierte Themenstellung ist als Vorschlag und somit inhaltlicher Rahmen zu betrachten. Adaptionen sind möglich.

Ansprechperson
Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. - Themenbörse

Porträt Karin Peter
Mag. Karin Peter
Themenbörse Abschlussarbeiten, FH-Förderung
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