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15.01.2024

Architektonischer Frühjahrsputz in Neulengbach - Lehrveranstaltung gegen Leerstand

Architektonische Wiederbelebung zweier leerstehender Gebäude in Neulengbach. Die Objekte der Begierde mit ehemals unterschiedlicher Nutzung befinden sich am Hauptplatz 14 sowie 16 - im unteren Teil des Hauptplatzes.

GFF NÖ/Karin Peter

Im Sommersemester 2024 bietet die Themenbörse Abschlussarbeiten Architekturstudierenden der Technischen Universität (TU) Wien ein besonderes Lehrveranstaltungszuckerl: die beiden leerstehenden Gebäude am Hauptplatz 14 und 16 können und sollen mit neuen Nutzungsideen und Entwürfen versorgt werden. Inputs erhalten sie von relevanten Stakeholdern wie der Aktiven Wirtschaft Neulengbach oder der Mitmachregion Neulengbach bei einem Workshop im März ebenso wie von der Stadtgemeinde Neulengbach und dem Eigentümer der Liegenschaften - Eglo Immobilien.

Am 11. Jänner 2024 wurden die beiden Objekte von Vizebürgermeister Paul Mühlbauer, Paul Schober von der Aktiven Wirtschaft Neulengbach und Bob Martens, Leiter der TU Wien Lehreranstaltung in Augenschein genommen. Begleitet wurden sie von Karin Peter, von mancher Stelle als Forschungshebamme via Themenbörse bezeichnet, und Maximilian Lehr von Eglo Immobilien, der eigentliche Türöffner - im übertragenen wie im eigentlichen Sinn - der Liegenschaften, der den Studierenden auch die relevanten Planunterlagen zur Verfügung stellen wird. Für Bob Martens sind die Neulengbacher Leerstände eine besondere Herausforderung: "Eine Kleinstadt ist neu in unserem Planungsrepertoire der Lehrveranstaltung Entwerfen. Die Aufgabenstellung ist komplexer als erwartet und eröffnet den Studentinn großen Spielraum, ihr gestalterisches Entwerfen-Know-how an der Praxis auszutesten. Wir freuen uns sehr, dass diese Kooperation zwischen TU Wien, der Stadtgemeinde Neulengbach und Eglo Immobilien über den Weg der Themenbörse Abschlussarbeiten ermöglicht hat." 

Das enorme Planungspotenzial offenbarte sich erst nach intensiven Blicken hinter die Fassaden. Bob Martens als Lehrveranstaltungsleiter an der TU Wien war von den Leerstands-"Rohdiamanten" sehr überrascht  - allerdings wird deren Wert noch zu bergen sein. Hohe Erwartungen werden daher an die TU Wien-Studierenden gestellt, die ein Semester lang Zeit haben werden, sinnvolle, praktikable auf die Bedürfnisse der Stadtgemeinde Neulengbach abgestimmte Entwürfe zu Papier zu bringen.

Der Enwturfsprozess wird in jenen der Stadterneuerung Neulengbach eingebunden. Das bedeutet, dass die bisherigen Statements und Wünsche der Bevölkerung mit in die Überlegungen der neuen Nutzungsideen und -konzepte fließen werden. Um auch die Bevölkerung auch informativ ins Boot zu holen, ist eine öffentliche Präsentation der studentischen Entwürfe vorgeshen.

Mit der Stadtgemeinde Neulengbach wird die mittlerweile 16. Niederösterreich-Gemeinde von der Themenbörse Abschlussarbeiten und den frischen Nutzungsideen angehender, junger Architektinnen und Architekten der TU Wien profitieren. Unser Dank gilt auch Eglo Immobilien, dem jetzigen Eigentümer der Liegenschaften Hauptplatz 14 und 16, die diese für die Studierenden öffnen und offen für deren architektonischen Esprit sind.

 

Die alte Putzerei - Hauptplatz 16. Neues Leben durch Zwischennutzung im Rahmen der Stadterneuerung 3.0.

GFF NÖ/Karin Peter

Ein Blick hinter Hauptplatz 14 ist lohnenswert. Neue Nutzungsideen sind willkommen.

GFF NÖ/Karin Peter
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